Kupplungszug gerissen

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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon Eckart » 30.09.2026, 11:54

The Invisible Man hat geschrieben:Das klingt fast so, als wäre die ... hydraulisch Kupplung ein Rückschritt.
Ja, das kann man so sehen, vielleicht war es aber auch nur ein Qualitätsmangel, wie jemand meinen entsprechenden Bericht in einem Forum damals kommentiert hatte. Und wahrscheinlich auch etwas mit der Lösung als Nachrüstlösung zu tun, d. h. ich erwarte. dass eine serienmäßige Kupplung dieser Art standfester sein wird. Absicht war damals, die Kupplungskräfte zu verringern, was auch eintrat, allerdings keineswegs wegen verringerter Reibung, sondern durch die andere mechanische Übersetzung, die man auch anders hätte ändern können, nur eben nicht mit käuflichen Teilen. Nach dem Ausfall hatte ich die Lösung wieder zurückgebaut und mich erfolgreich an höhere Kupplungskräfte gewöhnt.

Zwar bietet eine hydraulische Kupplung dem Konstrukteur größere Freiheiten bei der Führung der Kupplungsleitung als sie ein Kupplungszug bietet, aber anscheinend nicht so viel, als dass sich die Hydraulik an dieser Stelle auf breiter Front durchgesetzt hätte.
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon The Invisible Man » 30.09.2026, 12:25

Eckart hat geschrieben:Zwar bietet eine hydraulische Kupplung dem Konstrukteur größere Freiheiten bei der Führung der Kupplungsleitung als sie ein Kupplungszug bietet, aber anscheinend nicht so viel, als dass sich die Hydraulik an dieser Stelle auf breiter Front durchgesetzt hätte.


Ich denke mal, es ist auch eine Frage des Preises (kaufm. Gestehungskosten für das Fahrzeug)

Ich denke mal, ein Betätigung per Bowdenzug ist preiswerter zu realisieren als eine Betätigung per hydraulischer Kupplung.

Meine Freunde vom Controlling hinterfragen in diesen Zeiten jedwede Ausgabe.

kleiner Hinweis

Eine Kupplungsbetätigung per Bowdenzug stärkt die Unterarmmuskulatur und steigert so die Attraktivität der männlichen Motorradfahrer für die Damenwelt.

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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon 815-mike » 30.09.2026, 12:44

Warum sollte eine hydraulisch betätigte Kupplung bzgl. Handkraft Vorteile gegenüber einer zugbetätigten Variante haben? Basieren beide Systeme nicht auf der gleichen Physik? winkG
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon Eckart » 30.09.2026, 13:15

815-mike hat geschrieben:Warum sollte eine hydraulisch betätigte Kupplung bzgl. Handkraft Vorteile gegenüber einer zugbetätigten Variante haben? Basieren beide Systeme nicht auf der gleichen Physik?
Nicht richtig gelesen oder verstanden ?
die andere mechanische Übersetzung, die man auch anders hätte ändern können
Das heißt: Die andere Übersetzung hätte man mit anderen, handgefertigten Bauteilen auch hinbekommen, auf Kosten eines größeren Hebelwegs, wie ihn die hydraulische Kupplung natürlich auch hatte.

The Invisible Man hat geschrieben:Eine Kupplungsbetätigung per Bowdenzug stärkt die Unterarmmuskulatur und steigert so die Attraktivität der männlichen Motorradfahrer für die Damenwelt.
Laut meinem Motorradhändler kommt so ein Umbauwunsch öfter von Damen.
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon The Invisible Man » 30.09.2026, 13:26

Dicke Unterarme bei den Damen entsprechen wohl nicht dem derzeitigen Schönheitsideal. arbroller
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon The Invisible Man » 30.09.2026, 13:34

Erklärung der KI

Die Kraftübersetzung (Das Prinzip der hydraulischen Presse)
Die Kraftübersetzung nutzt man, um mit wenig eigener Muskel- oder Motorkraft sehr schwere Lasten zu heben (z. B. beim Wagenheber oder der Autobremse).
• Das Prinzip: Drückt man auf einen kleinen Kolben (Geberkolben), entsteht in der Flüssigkeit ein bestimmter Druck. Da dieser Druck im gesamten System exakt gleich hoch ist, wirkt er am anderen Ende auch auf einen großen Kolben (Nehmerkolben). Weil der große Kolben viel mehr Fläche bietet, multipliziert sich dort die resultierende Kraft.
• Die goldene Regel: Man gewinnt an Kraft, verliert aber an Weg. Wenn die Fläche des großen Kolbens 10-mal so groß ist wie die des kleinen, ist die Hubkraft zwar 10-mal höher, aber der große Kolben bewegt sich auch nur 1/10 des Weges nach oben.
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon Eckart » 30.09.2026, 13:43

The Invisible Man hat geschrieben:Erklärung der KI
Meinereiner schafft das noch mit natürlicher Intelligenz, weil er das in Physik gelernt hat - scheint ja heute anders zu sein :?:
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon The Invisible Man » 30.09.2026, 14:07

Wissen ist das Einzige, welches beim Teilen nicht weniger wird.

Nicht jeder (wie Du und ich) haben in der Schule (Physikunterricht) aufgepasst.

Meinereiner müsste sich dazu noch Jahrzehnte zurückerinnern.

Besser KI schreibt und alle (Mitleser) haben die Chance ihr Wissen zu erweitern.

Sozial denken.
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon 815-mike » 30.09.2026, 16:35

Eckart hat geschrieben:
815-mike hat geschrieben:Warum sollte eine hydraulisch betätigte Kupplung bzgl. Handkraft Vorteile gegenüber einer zugbetätigten Variante haben? Basieren beide Systeme nicht auf der gleichen Physik?
Nicht richtig gelesen oder verstanden ?

Ein Mistverständnis? Noch mal: die Physik bevorzugt weder Hydraulik noch den simplen Zug im Hinblick auf den notwendigen Kraftaufwand - Hebel ist Hebel, egal, wie der konstruktiv umgesetzt wird. ThumbUP
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon Aberhallo » 30.09.2026, 22:03

Mein Kupplungszug ist heute auch gerissen bei knapp 25tkm, der Schaden scheint kein keine Seltenheit zu sein.
Was solls, 75 km Landstrasse ohne Kupplung heim gefahren. . . geht alles
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon The Invisible Man » 01.10.2026, 09:51

Aberhallo hat geschrieben:75 km Landstrasse ohne Kupplung heim gefahren. . . geht alles


:shock:

Stelle ich mir - sehr - schwierig vor.

Aber wenn die "Eff" ihre Kupplungszüge "frisst", dann bin ich und vielleicht auch andere an Deinem Workaround interessiert.

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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon Eckart » 01.10.2026, 10:48

The Invisible Man hat geschrieben:
Aberhallo hat geschrieben:75 km Landstrasse ohne Kupplung heim gefahren. . . geht alles
Stelle ich mir - sehr - schwierig vor.
Ist es auch !

Ich weiß noch, dass ich früher mal ein 27-PS-Motorrad (400er) ohne Kupplung nach Hause gebracht habe. Man muss in der Lage sein, es im Sitzen auf eine ausreichende Geschwindigkeit angeschoben bekommen, damit es beim Einlegen eines Gangs nicht abstirbt.
Als ich aber das letzte Mal mit einer F800GS in diese Verlegenheit kam, gelang mir das nicht. Die ist ja relativ hoch und auch schwerer als die 400er, was die Möglichkeit des Anschiebens einschränkt, weil dann nur kurze Schritte gelingen bei höherer Kraft verglichen mit der 400er. Und jünger wird man auch nicht.
Auch die Übersetzung der unteren Gänge wird Einfluss haben. Sicher hat es auch mit dem Wo zu tun. Über Land mag ein einziges Anschieben reichen, wenn man geschickt plant, nirgends halten zu müssen. Aber schon ein Halt in einem Anstieg durchkreuzt den Versuch und natürlich darf man bei evtl. nötigen sportliche Einlagen nicht mit anderen Verkehrsteilnehmern zusammengeraten.
Mein erster Fall mit der 400er war allerdings mitten in der Großstadt, zum Glück zu einer verkehrsärmeren Zeit, trotzdem waren einzelne Stops an Ampeln oder Kreuzungen unvermeidbar und damit mehrfaches Anschieben.
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon Jogi62 » 01.10.2026, 11:25

Sollte man also, wenn man dieses Kupplungsknacksen hat, den Seilzug lieber sicherheitshalber austauschen ?
(evtl Garantie)
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon Eckart » 01.10.2026, 12:37

Jogi62 hat geschrieben:Sollte man also, wenn man dieses Kupplungsknacksen hat, den Seilzug lieber sicherheitshalber austauschen ?
(evtl Garantie)
Wie geschrieben wurde, ist so ein Knacksen bei bestimmten Motorrädern normal, wenn es nicht vom Kupplungszug kommt. Dann nützt ein Austauschen nicht und auch Garantie würde man nur bei einem echten Defekt geltend machen können und nicht nur, weil man glaubt, dass einer vorliegen könnte. Wenn es knackst, obwohl Knacksen bei dem Modell nicht normal ist, wäre zunächst nach der Ursache zu schauen. Bei meiner F750GS hat es schon öfter geknackst als der Seilzug Drähte hat. Bei Motorrädern mit nicht knacksenden Kupplungen kann das Knacksen das Geräusch reißender Adern sein und ist in diesem Fall mit einer Längung des Kupplungszugs verbunden als sehr deutliches Zeichen dafür, dass er in Kürze reißen wird. Dann allerdings wäre dringender Handlungsbedarf.
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Re: Kupplungszug gerissen

Beitragvon Aberhallo » 01.10.2026, 13:40

The Invisible Man hat geschrieben:
Aberhallo hat geschrieben:75 km Landstrasse ohne Kupplung heim gefahren. . . geht alles


:shock:

Stelle ich mir - sehr - schwierig vor.

Aber wenn die "Eff" ihre Kupplungszüge "frisst", dann bin ich und vielleicht auch andere an Deinem Workaround interessiert.

Magst Du Dein Wissen / Erfahrung teilen?


Schalten geht ja bei den Motorrädern problemlos auch ohne Quickshifter, solange sie rollen, also sehr vorausschauend fahren, um möglichst nicht anhalten zu müssen.
Sollte es sich doch nicht vermeiden lassen anzuhalten, beim Ausrollen vor dem Stop Leerlauf rein.
Anhalten, Motor aus, 1 Gang rein und Anfahren, oder besser gesagt Loshoppeln mit dem Anlasser.
Davor bleibe ich zwar gestern verschon, da ich an allen Ampeln das Glück hatte, dass es beim langsamen zurollen auf die Ampel wieder grün wurde,
im Vergleich zum 2 maligen selben Schaden an früheren Motorrädern.
Man kann natürlich auch den ADAC rufen, aber die Wartezeit und das Theater will ich mir nicht antun.
Alternativ könnte man auch im Bordwerkzeug ein paar Lüsterklemmen mitführen, damit wurden schon einige Züge von Bekannten auf langen Reisen provisorisch repariert.
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