Upgrade auf R1200R LC

Alle, die neu im Forum sind, bitte hier ein kurze Vorstellung schreiben.

Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Speedygonzales » 02.01.2020, 21:43

Smaily01 hat geschrieben:Hab mit BMW deswegen schon telefoniert. Nach Abgleich mit der Fahrgestellnummer bekam ich die Auskunft. "Wahrscheinlich geht das Nachrüsten des Assistenten, aber erst sicher zu sagen, wenn bei uns in der Werkstatt geprüft wurde" klingt komisch..naja
Hardware kostet ca 470 der Code 46 und dann die Arbeit in der BMW Werkstatt zusammen etwa 650 Tokken….
Ist, wie ich finde ne stolze Summe fürs Nachrüsten eines Schaltassistenten, der im System ja schon vorbereitet ist (sonst geht die Nachrüstung gar nicht, jedenfalls nicht BMW original)

Klaus



Hi Klaus, folgendes hab ich gefunden, vielleicht klappt’s auch am Boxer.
https://www.valentinorossi.de/schaltass ... w-modelle/

Noch besser folgender: https://www.healtech.at/shop/i-qse-schaltautomat/

Grüße
Robert
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Tuebinger » 03.01.2020, 12:24

Smaily01 hat geschrieben:habe lange gehadert ob ich wechseln soll, da ich mit der F sehr zufrieden war, aber auf wen oder was soll ich noch warten??


Genauso gehts mir auch... ;-) Wobei ich mich noch nicht bezüglich Nachfolge festgelegt habe.

Was mich an der R1200R LC stören würde, ist die mangelnde Schräglagenfreiheit - mein Bester, mit dem ich regelmässig unterwegs bin, gleicher Fahrstil und gleiche Gewichtsklasse, hat 2019 auf die R1200RS LC upgegradet: im Roadmodus schleifts permanent, im Dynamic etwas besser. Dazu die Angstnippel an den Rasten gekürzt, dito den Anschlag vom Hauptständer und die Auflagefläche mit der Flex verkleinert, ist aber auch damit noch immer nicht wirklich ausreichend (und definitiv weniger als bei meiner F800S!) also fährt er wie beim Supersportler lieber Hanging-Off, daher lieber Obacht :!:

Dabei sind wir keine Rennfahrer, sondern einfach nur zügige Tourensportler, und wers nicht glaubt der möge dieses Video anschauen.
https://www.youtube.com/watch?v=vpxzlZKVGsk
und auf die permanenten Schleifgeräusche der R1250R achten... :shock:

Gruß vom T.
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Eike » 04.01.2020, 10:39

Interessanter Bericht, die BMW setzt ja wirklich ständig auf :shock: Ok wäre wohl kein Problem für mich, glaube nicht, daß ich regelmäßig so weit unten bin.

Das Fazit ist das gleiche wie bei mir beim Vergleich F800/Monster 696: Die BMW ist objektiv "erwachsener", aber viel mehr Spaß macht mir die Ducati. Im direkten Vergleich eine Zicke, aber man steigt immer grinsend ab :D
Gruß Eike
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon HarrySpar » 04.01.2020, 12:20

Na bravo! Die BMW hinten einen Angststreifen von vielleicht 15mm - und da kratzt die schon mit den Zylindern am Boden.
Die würde bei mir ja permanent kratzen. Geht gar nicht. Mit diesen abstehenden Zylindern kann ich nix anfangen.
Und der Ducati Motor will unterhalb 3000min-1 nicht ordentlich arbeiten. Geht für mich ebenfalls gar nicht.
Harry
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Steff798R » 04.01.2020, 13:10

HarrySpar hat geschrieben:Na bravo! Die BMW hinten einen Angststreifen von vielleicht 15mm - und da kratzt die schon mit den Zylindern am Boden.
Die würde bei mir ja permanent kratzen. Geht gar nicht. Mit diesen abstehenden Zylindern kann ich nix anfangen.
Und der Ducati Motor will unterhalb 3000min-1 nicht ordentlich arbeiten. Geht für mich ebenfalls gar nicht.
Harry


Da kratzt doch kein Zylinder, also bitte plemplem
Wenn man so unterwegs ist, hat man sicher keinen Angststreifen mehr.
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Eike » 04.01.2020, 13:22

HarrySpar hat geschrieben:Und der Ducati Motor will unterhalb 3000min-1 nicht ordentlich arbeiten. Geht für mich ebenfalls gar nicht.
Harry


Ein Motor, der bei niedrigen Touren ruckelfrei durchzieht und trotzdem obenrum Temperament hat, wäre natürlich super, scheint technisch sehr schwierig zu sein. Wenngleich ich ansonsten eher Fan von technischer Perfektion bin, muß ich sagen, daß mir für unsere eher kurzen Touren das "Wilde" einer Ducati deutlich mehr zusagt. Und sie immer über 3000 Umdrehungen ist zwar von der BMW kommend ungewohnt, wird aber mit wildem Ansprechverhalten und geilem Sound entlohnt. Und ganz wichtig ;-) : Die Duc braucht nicht mehr als die vergleichbare BMW. Gilt sowohl für F800 ST/ 696 als auch R1200 / Monster 1200
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Reiner52 » 04.01.2020, 13:37

Wenn ich meinen Boxer so fahren würde, das die Zylinder schleifen, dann läge ich flach
im Graben. Vielleicht geht es mit einem liefergelegten Boxer .
Ich habe schon abgeschliffene Ventildeckel gesehen, aber die sind vorher etliche Meter über die
Strasse geschliffen.

zum "Angststreifen"....
Die Breite des " Angststreifens " hängt auch vom Reifenquerschnitt ab !
Auf meiner Speedy hatte ich einen 190/50 HR. Diesen "flachen" Reifen hatte ich immer an der
Außenkante.
Auf meinem Boxer habe ich einen 170/60 HR. Wenn ich den bis zur Außenkante fahren wollte,
wäre ich sehr im kritischen Bereich zum Abfliegen.
Gruß Reiner
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon HarrySpar » 04.01.2020, 15:51

Was ist das dann, was da in diesem "MOTORRAD" Video laufend kratzt? Auf dem Video sieht man einen 15mm Angststreifen. Und die sind ja bis zum Kratzen gefahren.
Harry
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Tanke » 04.01.2020, 16:04

Bei den BMWs setzen normalerweise zuerst die Nippel an den Fußrasten auf.
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Reiner52 » 04.01.2020, 16:34

HarrySpar hat geschrieben:Was ist das dann, was da in diesem "MOTORRAD" Video laufend kratzt? Auf dem Video sieht man einen 15mm Angststreifen. Und die sind ja bis zum Kratzen gefahren.
Harry


Häuptständer, Fussrasten oder sonstwas, aber nicht die Zylinder bzw. Ventildeckel.
Gruß Reiner
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Andreas vwWe » 04.01.2020, 19:23

Bei der 12er und 12,5er LC GS setzen zuerst die Fußrasten auf - dann liegt man aber bereits recht tief. Die alten Zweiventiler hat man bei forscher Fahrweise regelmäßig auf die Ventildeckel gebracht; daher Lean-In-Technik und unter Zug durch den Scheitelpunkt ziehen, damit der Kardan das Heck hochdrückt. Kann man heute auch noch machen, ist aber den modernen Boxern nicht mehr erforderlich.

Gruß

Andreas
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Reiner52 » 04.01.2020, 23:26

Andreas vwWe hat geschrieben: Die alten Zweiventiler hat man bei forscher Fahrweise regelmäßig auf die Ventildeckel gebracht; daher Lean-In-Technik und unter Zug durch den Scheitelpunkt ziehen, damit der Kardan das Heck hochdrückt.


Das die alten Zweiventiler die Ventildeckel anschleifen können - das wußte ich nicht !
Lean-In-Technik kenne ich auch nicht...
Man kann nicht alles wissen !
Gruß Reiner
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Andreas vwWe » 05.01.2020, 00:01

Da die Ventildeckel punktsymmetrisch waren, konnte man nicht nur links gegen rechts tauschen, sondern auch drehen; dadurch wurde die Lebensdauer verlängert.

Unter Lean-In-Technik versteht man Hang-Off-Technik light: Man geht mit Knie, Oberkörper und Kopf in die Kurve, lässt aber den Hintern auf der Bank.

Gruß

Andreas

PS: Sorry for ot!
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Reiner52 » 05.01.2020, 09:07

Andreas vwWe hat geschrieben:Da die Ventildeckel punktsymmetrisch waren, konnte man nicht nur links gegen rechts tauschen, sondern auch drehen; dadurch wurde die Lebensdauer verlängert.


sehr praktisch...

Unter Lean-In-Technik versteht man Hang-Off-Technik light: Man geht mit Knie, Oberkörper und Kopf in die Kurve, lässt aber den Hintern auf der Bank.


Das waren für uns früher die Poser, die gerne wollten aber nicht konnten.
( wir konnten es auch nicht besser :D )

Danke für die Info ThumbUP
Gruß Reiner
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Re: Upgrade auf R1200R LC

Beitragvon Reiner52 » 05.01.2020, 09:18

Eine Frage zur 1200 LC / 1250
So wie ich verstanden habe, ist die 1200 LC Luft/Flüssigkeitsgekühlt. d.h. nur der Zylinderkopf
ist flüssigkeitsgekühlt. Ist das richtig ?
Und ist die 1250 er komplett flüssigkeitsgekühlt ?
Gruß Reiner
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