Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Die Technik zur F800R - F 800 R.

Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon Soncek » 14.07.2017, 16:25

Hallo Wissende :D

Ich fahre die F800R aus 2013 mit den von BMW gelieferten LED-Blinkern und Rücklicht. Also die mit der weoßen Kappe.
Meine Frage. Ist das Rücklicht ein "echtes" LED oder nur ein bis zwei Glühlampen die via der roten Kunststoffabdeckung als LED optisch so angezeigt werden?
Daraus ergibt sich die Frage wie ich das Rücklicht öffne und welche Ersatzbirnen oder LED da rein müss(t)en. Ich sah keine Schrauben wie beim Standardrücklicht. Ich nehme an, die Abdeckung ist geklickt/ gesteckt. Um es aber nicht abzubrechen indem ich umherprobiere frage ich mal lieber hier nach. Ich nehme an, es hat schon mal jemand öffnen müssen?
Danke! 8)

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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon SingleR » 14.07.2017, 21:47

Das BMW-LED-Rücklicht (made by Hella) ist eine "Voll-LED"-Ausführung. Also Schlusslicht und Bremslicht mit LEDs unterschiedlicher Helligkeiten. Es ist definitiv keine Glühlampe verbaut. Alle LEDs sind in SMD-Ausführung. Also nicht so funzelig wie die Billig-LED-Rückleuchten, bei denen man sich fragen muss, warum / wie diese überhaupt eine Zulassung bekommen konnten.

Ein Austausch der LED-Leuchtmittel ist nicht vorgesehen. Daher gibt es am Lampenglas auch keine Schrauben.
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon ike » 15.07.2017, 06:27

Oder kurz gesagt: wenn es nicht mehr funktioniert ,
dann brauchst ein Neues.
Reparatur ist nicht vorgesehen.
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon Soncek » 15.07.2017, 08:02

Moin ;)

Na wunderbar, danke. :)
Dann hoffen wir mal auf noch viele Betriebsstunden. Wird sicher ein paar Cent kosten es bei Bedarf ersetzen zu müssen ...
Betrifft das die Blinker auch?
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon SingleR » 15.07.2017, 09:32

Da Qualität by Hella verbaut ist und es sich um ein Erstausrüsterteil handelt, darf man mal davon ausgehen, dass die Rückleuchte nicht nach wenigen Wochen den Geist aufgibt. ;-) Die LEDs dürften so ungefähr eine Lebenserwartung von 100.000 Betriebsstunden haben. Das entspräche einem Dauerbetrieb (!!) von über 4.000 Tagen - oder mehr als 11 Jahren. Auch bei widrigen Umständen dürfte der Otto-Normal-Fahrer das Ding also nicht kaputt kriegen. Und wenn doch: ok, dann ist Ersatz teuer (ca. EUR 150). Ober man besorgt sich dann wieder das Glühlampenrücklicht.

Bei den Blinkern gilt dasselbe wir bei der Rückleuchte. SMD-LEDs in einem verschweißten Gehäuse, die nicht ausgetauscht werden können.
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon Soncek » 15.07.2017, 11:20

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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon Tuebinger » 15.07.2017, 11:36

ist grad eines für 20€ in xxxx kleinanzeigen drin seit 1h ... Viel Erfolg.

Gruß vom T.
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon 815-mike » 15.07.2017, 11:44

...mit anderen Worten: DIESE LED-"Leuchteinheiten" sind das absolute Gegenteil von nachhaltig - und das ist deshalb erstaunlich, weil sich BMW ja in nahezu jeder Veröffentlichung als mega-nachhaltig brüstet.

Ich lehne solche Fehlkonstruktionen ab.
Wird sich natürlich durchsetzen, weil im Schadfall dann gleich ein neues Rücklicht verkauft werden kann.

Viel lustiger ist das bei den Scheinwerfern mit den "innovativen" Beleuchtungstechniken, die ja auch komplett erneuert werden müssen, wenn zB ein Steinschlag die Scheibe durchlöchert hat. Dann werden z.T. >1000€ fällig.

Nu; wer zu den Innovativen gehören möchte, der wird das verschmerzen können. Und das mit der Nachhaltigkeit wird sowieso überbewertet.

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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon HarrySpar » 15.07.2017, 16:17

100000h wird oft angegeben für die LEDs.
Aber ich hatte vor zwei drei Jahren drei 10W LED Birnen in unser Treppenhaus geschraubt, die alle drei dann nach etwa einem Jahr kurz aufeinander kaputt waren. Das waren Osram!!!
Eventuell gingen da nicht die eigentlichen LEDs kaputt sondern ein anderes kleines Elektronikbauteil. Aber trotzdem.
Die haben also wahrscheinlich keine 1000h gehalten.
Dagegen die anderen (Aldi und Norma) gehen jetzt schon problemlos seit paar Jahren.
Harry
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon Viennabiker » 15.07.2017, 17:35

...nur der Vollständigkeit halber, die BMW LED-Rückleuchte beinhaltet auch die LED Kennzeichenbeleuchtung - sieht gut aus, und bei mir wie die Blinker seit 4 Jahren unkaputtbar.

Im Haushalt hab ich da leider ähnliche Erfahrungen wie Harry vorallem mit Osram gemacht, waren schon nach 3 Monaten hinüber.
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon levoni » 16.07.2017, 07:25

Bei den Blinkern hat der LED Einsatz ja tatsächlich noch einen positiven Einfluss auf Form und Größe.
Beim Rücklicht erhöht es nur die Komplexität. Da bin ich doch froh, dass ich noch ein konventionelles habe.
Ersatzlampen gibt es an jeder Tankstelle.

Gruß Klaus
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon HarrySpar » 16.07.2017, 08:08

levoni hat geschrieben:Bei den Blinkern hat der LED Einsatz ja tatsächlich noch einen positiven Einfluss auf Form und Größe.

"Positiver Einfluss"?
Hmmm, ich sehe das irgendwie anders.
Ist aber Geschmacksache.
Ich finde, dass ausreichend große Blinker irgendwie zum Gesicht eines Straßenmotorrads gehören. So wie auch der Scheinwerfer.
Sind diese Blinker derart klein, sieht das irgendwie aus wie der Kopf einer Person ohne Ohren.
Sie sehen aus wie so Fragmente oder Stummel von etwas, was da eigentlich sein sollte, aber vergessen wurde.
Das "Gesicht" ist verstümmelt.
Anders bei einem Rennmotorrad. Da passt es dann wieder, weil ja auch kein Scheinwerfer da ist.

Harry
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon Viennabiker » 16.07.2017, 08:38

Ist halt wie immer Geschmacksache, mir gefallen sie sehr gut.
Vorallem sind sie extrem gut sichtbar, sicherheitstechnisch jedenfalls kein Nachteil!
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon SingleR » 16.07.2017, 12:05

HarrySpar hat geschrieben:100000h wird oft angegeben für die LEDs.
Aber ich hatte vor zwei drei Jahren drei 10W LED Birnen in unser Treppenhaus geschraubt, die alle drei dann nach etwa einem Jahr kurz aufeinander kaputt waren. Das waren Osram!!!

Auch (oder gerade?) bei Osram ist bekannt, dass im LED-Bereich viele Artikel 1:1 aus China dazu gekauft werden. Wenn es um Ausfallsicherheit geht (und hier schließe ich die CFL-Energiepsarlampen ein), habe ich mit Philips die besten Erfahrungen gemacht - vor den Lampen aus China. Nun hat sich Philips leider - aus nachvollziehbaren Gründen - aus dem LowTech-LED-Segment zurückgezogen. Steht also "Philips" auf der Lampenverpackung, dürfte der Inhalt auch nur noch chinesische Billigware sein.

levoni hat geschrieben:Bei den Blinkern hat der LED Einsatz ja tatsächlich noch einen positiven Einfluss auf Form und Größe.
Beim Rücklicht erhöht es nur die Komplexität. Da bin ich doch froh, dass ich noch ein konventionelles habe.
Ersatzlampen gibt es an jeder Tankstelle.

Nun, ja... :roll: Aber wenn man wg. LED-TEchnik keinen Ersatz benötigt??? ;-) Es ist ja mitnichten so, dass bei einem Defekt der LED-Rückleuchte hinten schlagartig alles dunkel wird... Es fallen kaum alle LEDs gemeinsam aus.

Und - BTW: es gibt von Kellermann kleine Blinker mit Halogen-Glühlampentechnik. Kaum größer als Vergleichbares in LED-Ausführung aus demselben Haus. Auch hier darf man sich - da made in Germany - einigermaßen sicher sein, keinen Billigschrott zu erwerben. ;-)

815-mike hat geschrieben:Ich lehne solche Fehlkonstruktionen ab.
Wird sich natürlich durchsetzen, weil im Schadfall dann gleich ein neues Rücklicht verkauft werden kann.

Ja, die Frage ist, wann bzw. ob dieser Schadfall eintritt. Die LED-Bremsleuchteneinheit an meinem Auto (made by Hella) tut ihren Dienst nun seit fast 220 Tkm (oder über 14 Jahren). Da mache ich mir, mehr Vibrationen hin oder her, am Motorrad auch keinen Kopp. Sollte das LED-Rücklicht dennoch nach meinem Empfinden frühzeitig ausfallen, dann habe ich immer noch das serienmäßige Glühlampenrücklicht in der Garage - das ich im übrigen aus den schon genannten Gründen jeder mit Prüfzeichen versehenen Chinafunzel vorziehen würde.

815-mike hat geschrieben:Viel lustiger ist das bei den Scheinwerfern mit den "innovativen" Beleuchtungstechniken, die ja auch komplett erneuert werden müssen, wenn zB ein Steinschlag die Scheibe durchlöchert hat. Dann werden z.T. >1000€ fällig.

Ja, hier ist natürlich eine Schwelle erreicht, wo man sich nach dem Sinn und Unsinn derartiger Beleuchtungseinrichtungen fragen muss. Mit der LED-Technik gelingt natürlich eine deutlich bessere Lichtverteilung, was ich gerade bei "einäugigen" Motorrädern des Nachts als vorteilhaft ansehe. Mir wäre bei diesen Scheinwerfern aber die Tatsache, dass die LED-Einheiten z.T. aktiv gekühlt werden müssen, ein Dorn im Auge, weil die Haltbarkeit des Leuchtmittels von der Haltbarkeit einer weiteren Komponente abhängig wird.
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Re: Serienmäßiges LED-Rücklicht öffnen?

Beitragvon Wachtendonker » 24.10.2018, 11:33

SingleR hat geschrieben:Sollte das LED-Rücklicht dennoch nach meinem Empfinden frühzeitig ausfallen, dann habe ich immer noch das serienmäßige Glühlampenrücklicht in der Garage - das ich im übrigen aus den schon genannten Gründen jeder mit Prüfzeichen versehenen Chinafunzel vorziehen würde.


Neuer Tag, neue Problematik. Ich fürchte mein riginal BMW-LED-Rücklicht ist hin, bzw ein Teil der Elektronik. Die oberen LEDs, welche normalerweise das Rücklicht bilden, sind tot. Die eigentlichen Brems-LEDs bilden nun schwach beleuchtet das Rück- & stark beleuchtet das Bremslicht. Meldung im Cockpit "LAMP".

Ist da noch was zu retten oder muss ein neues Licht her?
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