reifenfreigabe

Alles was nirgenswo rein passt.

reifenfreigabe

Beitragvon Smaily01 » 10.06.2020, 22:06

War gestern beim Tüv mit meiner R. Der Prüfer fragte mich ob ich die Freigabe der Reifen mithätte?? Seit etwa einem Monat wäre das Pflicht...habe die Metzler Z8 vorn und hi nen neuen Z1 drauf.
Habe ich da was verpennt?? war mir neu, dass ich die Freigabe mitführen muss??

Klaus
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon Gante » 10.06.2020, 22:19

Formal war das doch schon immer so, dass die Freigabe mitgeführt werden musste, sofern eine Reifenbindung eingetragen ist. Normal kümmert sich nur selten jemand darum. Vielleicht hat der Prüfer sich an der Mischung zweier unterschiedlicher Modelle gestört und daher mal nachgefragt. Dass da aber seit einem Monat etwas anders wäre, wäre mir auch neu.
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon Smaily01 » 10.06.2020, 22:36

Habt Ihr denn das Dingen mit beim Mopped Fahren??

Wurde zwar schon mal kontrolliert von der Rennleitung, aber danach nicht gefragt??
Na ja muss ich mir die wohl mal ausdrucken und unters Kissen legen

Klaus
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon HarrySpar » 11.06.2020, 09:02

Ich hab da nie was dabei.
Wüsste auch nicht, dass da etwas neu ist.
Neu ist, dass man eine andere Größe jetzt eintragen lassen muss und die bloße Freigabe jetzt nicht mehr reicht.
Also z.B. wenn man einen 190er statt einem 180er aufziehen will.
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon GT_FAHRER » 11.06.2020, 09:17

Muss man immer mitführen, wenn man Reifen montiert hat die nicht in den Papieren eingetragen sind.

lG Peter
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon Tuebinger » 11.06.2020, 13:32

Smaily01 hat geschrieben:Habt Ihr denn das Dingen mit beim Mopped Fahren??

Wurde zwar schon mal kontrolliert von der Rennleitung, aber danach nicht gefragt??
Na ja muss ich mir die wohl mal ausdrucken und unters Kissen legen

Klaus


Nein, auch sonst keine ABE's, Eintragungen etc. müsste die dann halt nachreichen... Bin aber auch noch nie (!) kontrolliert worden in den letzten 25 Jahren cofus

Gruß vom T.
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon MadDog » 11.06.2020, 16:40

Hat die R überhaupt eingetragene Reifentypen in den Papieren?
Ansonsten bleibt nur noch das Argument der Mischbereifung mit Z1 und Z8. Da werden die TÜVis natürlich hellhörig.
Viele Reifenhersteller schließen ja auch genau so etwas in ihren Papieren aus.
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon Langstreckler » 11.06.2020, 16:44

In meinem Kfz-Schein stehen folgende Eintragungen:
Vorderreifen: 120/70 ZR 17 M/C (58W)
Hinterreifen: 180/55 ZR 17 M/C (73W)
Von einem bestimmten Fabrikat oder Typ steht da nichts. Deshalb gehe ich davon aus, dass jeder Reifen, der obiger Spezifikation entspricht, in Ordnung ist. Egal, ob da als Hersteller Metzeler, Pirelli oder „Jiangtao“ draufsteht.
Als ich letzten Monat beim TÜV war, hat der Prüfer auch nur den Kfz-Schein-Eintrag mit der Kennzeichnung auf den Reifen verglichen und gut war’s. – Wenn der Prüfer da etwas verpennt hat, wüsste ich schon gerne, ob ich mir eigentlich ein Freigabedokument für meine Reifen besorgen müsste.
Gruß
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon MadDog » 11.06.2020, 16:55

Ja danke, genau das meinte ich.
Dann kannst Du natürlich jeden Reifen fahren, der den angegebenen Spezifikationen entspricht.
Eine Freigabe des Reifenherstellers dabei zu haben, ist natürlich niemals ein Fehler.
Aber notwendig ist es nicht, zumal die Prüfer auch googlen können bzw. eigentlich alle verfügbaren Dokumente parat haben sollten. Das ist schließlich auch deren Job.

Ich bleibe dabei, das war wahrscheinlich nur ein Problem der Mischtypen, sowas fällt schon auf.
Gruß, Peter ...ʎɐqǝ ıǝq ɹnʇɐʇsɐʇ ǝuıǝ ɹǝpǝıʍ ǝıu ǝɟnɐʞ ɥɔı´uuɐɯ ɥo
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon Smaily01 » 11.06.2020, 21:04

Die Kombi Z8 vorne u.Z1 hinten ist genehmigt bzw. hat Freigabe.
Der Prüfer sagte mir: der bzw. die Reifen müssten entweder in der Zulassung stehen Typgenau oder eine Freigabe müsste mitgeführt werden. Das sei etwa seit einem Monat so???
Außerdem hat er mich das gefragt bevor er gesehen hat, dass hinten ein neuer Z1 drauf ist, also hat es mit der Kombi nix zum tun.
Es gab auch kein Problem TÜV zu bekommen. Er hat mir auch sofort geglaubt, dass die Reifen Freigabe haben, hat mich nur drauf hingewiesen, dass man es eben mitführen müsse, wenn nicht in der Zulassung eingetragen ist.
Hab gestern auf der Metzler Homepage die Empfehlung runtergeladen /dedruckt und werde sie jetzt mitgeben wenn ich die R verkaufe.
Bei er R1200R die ab jetzt fahre, werde ich Eintragung und Reifen vergleichen und gegebenenfalls ebenso verfahren. Wäre super, wenn man es irgendwo eindeutig nachlesen oder erfragen könnte. Bei einer Kontrolle ist das wohl peripher, aber bei einem Unfall sollte alles passen???
Klaus
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Re: reifenfreigabe

Beitragvon HarrySpar » 27.06.2020, 21:57

Nächste Woche frag ich nochmal bei uns beim TÜV.
Harry

28.06.2020: Hab das im Internet gefunden. Also dann darf man meinem Verständnis nach auf die F800 alles montieren.

Fall 1: Fahrzeuge mit einer EU-Typgenehmigung
Bedingung ist, dass die Reifen über eine entsprechende Bauteilgenehmigung verfügen (UN-Regelung Nr. 75 bzw. früher 97/24/EG Kapitel 1) und das Fahrzeug ansonsten keine Veränderungen aufweist, welche Einfluss auf die Rad/Reifen-Eigenschaften bzw. ihren notwendigen Freiraum haben.

Fall 1a: Gleiche Reifengröße, anderer Reifenhersteller
In der Übereinstimmungsbescheinigung (engl. Certificate of Conformity, COC) bzw. in der Zulassungsbescheinigung (ZB) Teil I ist ein Reifen von Hersteller A eingetragen. Verwendet wird ein typgenehmigter Reifen des Herstellers B der gleichen Reifenbauart mit gleicher Größenbezeichnung, alle übrigen Parameter z. B. Tragfähigkeitskennzahl, Geschwindigkeitskategorie sind gleich oder höherwertig.

Beurteilung:
Dies ist zulässig. Die Betriebserlaubnis des Kraftrads erlischt nicht.

30.06.2020: War gestern beim TÜV und hab mich ein viertes Mal erkundigt. Und dieses Mal bekam ich eine ganz neue Antwort: Nämlich dass er denkt, dass in der COC steht "vorn und hinten gleicher Hersteller und gleiches Profil".
Und darauf würde er bei einer HU dann auch bestehen.
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