Umstieg von R zu GS

Allgemeine Sachen/Themen rund F 800 GS und der F 650 GS - 2 Zyl. 800 ccm.

Umstieg von R zu GS

Beitragvon FreeCruiser » 20.08.2015, 19:14

Hi Leute!

Ich fahre derzeit eine F800R, will aber umsteigen auf eine F800GS.
Nun ist es so, das ich mit meinen 1,70m nicht gerade ein Riese bin.
Probefahrt hab ich schon gemacht, mit der niedrigsten Sitzbank.

Komme gerade so mit den Zehenspitzen auf den Boden :roll:

So, bleibt noch die Option die Fuhre tiefer zu legen.
Hab gelesen das ein Federbein der F650GS 2-Zylinder gehen soll.
Alternativ hab ich den Tieferlegungssatz von Touratech gesehen, soll 5cm bringen.
Hat da wer Erfahrung?
Die Suche hab ich schon bemüht, bin aber noch nicht schlüssig.

Ne 650 oder 700er möcht ich nicht, weil mir die 800er optisch auch am besten zusagt,
allein wegen den Speichenrädern und andere kleine Details.
Seis drum.

Was ist erfahrungsgemäß die geschmeidigere Lösung?
Touratech, mit austausch Feder fürs Federbein und Gabelfedern oder 650iger Federbein und dazu halt tiefere Gabelfedern?
Btw: wievel cm bringt das 650iger?

Wäre klasse wenn ihr mir hier Erfahrungswerte mitteilen könntet.


Gruß
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon Auftrags'chiller » 21.08.2015, 06:24

Hallo,

willst Du eine Gebrauchte kaufen?
Ansonsten lässt sich die F800GS ja auch von Werk ab mit Tieferlegung bestellen...


Gruß,
Christian
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon Calimero » 21.08.2015, 06:39

Vorne wird die Gabel bei einer Tieferlegung nur wenige Zentimeter 'durchgesteckt', also keine Änderung an der Federung vorgenommen, für Hinten ein verkürztes Federbein verbaut.
Müsste was von Wilbers, Öhlins, Hyperpro oder WP geben. Die Touratechteile sind ,glaube ich gehört zu haben, von Hyperpro.
Schau mal im GS-Forum....da hab ich den Link z.B. gefunden
http://www.vh-motorradtechnik.de/de/Tie ... W/F-800-GS
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon Octane » 21.08.2015, 12:24

FreeCruiser hat geschrieben:Komme gerade so mit den Zehenspitzen auf den Boden :roll:


Das reicht ja. Habe damals auf solchen für mich viel zu hohen Karren sogar den Schein gemacht.

FreeCruiser hat geschrieben:Was ist erfahrungsgemäß die geschmeidigere Lösung?


Mit der Höhe zurechtkommen oder tieferes Motorrad wählen. Ich finde tiefergelegte Enduros recht übel sorry.
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon 008 » 21.08.2015, 16:00

Wenn du kein Schotter fahren willst, kannst auf 17 Zoll umbauen und mit Wilbers Gabelfedern die Gabel um 1,5 cm durchstrecken, dann ist der Moped noch tiefer
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon Ismael » 21.08.2015, 16:20

hallo
2 cm durchstecken bringt ja schon gut viel für einen verkürzten Weg der Beine,
braucht man dann eigentlich einen anderen Ständer, oder passt das noch, kann mir vorstellen das der dann zu lang ist..?!

LG
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon FreeCruiser » 21.08.2015, 20:26

Danke schonmal für die Antworten.

Ich kauf nur gebrauchte Fahrzeuge. Nie neu.
Den großen Wertverlust darf gerne der erste und der eventuelle zweite Halter tragen ThumbUP

Die 800GS soll wieder ein zweit Bike werden, neben meiner VN800.

Federbein kürzen wäre in der Tat noch eine Option.
Gabel sollte dann ja aber auch tiefer, sonst fährt man bergauf.
Dafür die Gabel durchstecken....weiss nicht. Muss ich mir live ansehen.
Als Übergang ok. Progressive Gabelfedern mit tieferlegung wären mir in dem Fall lieber.

Neues Federbein ala´ Wilbers sind auch locker 350 bis 400€uronen.
Und da ist die Gabel noch nicht tiefer, abgesehen vom Durchstecken.

Vorderradumbau steht da in keinem Verhältnis zu, ausserdem gefällt mir die Maschine so wie sie ist.
Nur eben 4 bis 5cm tiefer wären optimal.

Da ich nicht ganz ungeschickt als Maschinenbaumechaniker bin, was Schrauben angeht und einem ordentlichen Chopper Komplettumbau,
trau ich mir den Einbau auch selber zu. Werkzeug wie Federspanner sind vorhanden.

Daher ist das bisher in der engeren Auswahl:
http://shop.touratech.de/tieferlegung-um-50mm-bmw-f800gs-bis-2012-austauschfedern.html


@Octane
Ich würde fast sagen das man die 4cm bei so einem hohen DIng kaum sieht, ohne einen direkten Vergleich mit einer
original hohen daneben ;)
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon FreeCruiser » 21.08.2015, 20:30

Ismael hat geschrieben:hallo
2 cm durchstecken bringt ja schon gut viel für einen verkürzten Weg der Beine,
braucht man dann eigentlich einen anderen Ständer, oder passt das noch, kann mir vorstellen das der dann zu lang ist..?!

LG


Hab gelesen das entweder der Hauptständer von der 650iger GS Twin oder der 700GS passen soll....
Der Seitenständer ist ja gleich gekürzt. Hab ich bei meiner VN800 auch gemacht, nach dem ich diese um 6cm tiefer gelegt hab.

Gruß
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon FreeCruiser » 26.08.2015, 20:56

So Leute.....das Thema hat né neue Wendung genommen.

DIe F800R hat am Samstag mit ihrem neuen Besitzer den Hof verlassen ThumbUP

Und in Sachen Tieferlegung muss ich mir bei der F800GS auch keine Gedanken mehr machen......

Bin durch einen klasse Zufall an eine 2007er R1200GS mit gerademal 25000Km und Variokoffern gekommen ThumbUP ThumbUP

Die is irgendwie auch nicht so hoch wie ne 800GS.


Gruß
FreeCruiser
 
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon Calimero » 26.08.2015, 21:11

Mal gespannt ob Du damit gkücklich wirst. Ich wars nicht.
Nicht weil es eine R1200GS war, sondern wegen der Probleme.
Die 2005er bis 2007er haben schon einige Baustellen.
Das größte NoGo war die Teilintegralbremse. Sehr pflegebedürftig und nicht gerade feinfühlig.
Wurde bei Deiner schon der hintere Bremsscheibenflansch durch Rückruf getauscht ?
Das große Lager vom Kardan macht auch Probleme.
Les Dich mal im GS forum oder bei advrider ein.
Da gibt es aber im Notfall ein Forumsmitglied (GS-Forum) der das Teil für 600.-€ wie neu macht. Kostet bei BMW ca. 1200.-€
Wäre es bei mir eine 2008er gewesen, hätte ich sie behalten.
Fährt eigentlich super, ist handlich....eben für Touren.

Trotzdem viel Spaß damit.
Calimero
 

Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon FreeCruiser » 27.08.2015, 16:35

Hi!

Da die Maschine wirklich regelmäßig bei BMW zum KD war, geh ich davon aus das die Rückrufe durch sind.
Da ich auch beim BMW Motorradhändler gekauft hab und also 1 Jahr Sachmängelhaftung existiert, bin ich da recht entspannt.

Ein bekannter hat auch eine 2007er und ist super zufrieden.
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon Calimero » 27.08.2015, 16:54

Da beim Händler gekauft ist das Risiko natürlich geringer.
Wie gesagt, fährt echt super.
Ich empfehle Dir Bremsübungen auf einer schönen großen Freifläche zu machen. Gerade die Teilintegralbremse mit diesem 'pfeifenden' Bremskraftverstärker ist gewöhnungsbedürftig.
Wichtig ist auch, dass der Zustand der Batterie immer top ist. Also bei mehrtägiger Standzeit ans Ladegerät hängen, der Ruhestrom ist recht hoch und der Bremskraftverstärker zieht auch ordentlich Saft.
Hier mal meine EX.
DSCF5742.JPG
Calimero
 

Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon FreeCruiser » 27.08.2015, 18:01

Ich meine etwas gelesen zu haben, das die 1200er ab Modelljahr 2007 keinen Bremskraftverstärker mehr haben....
Zumindest ist mir wie im Netz beschrieben ein Piepen oder sonstiges Geräusch jenseits dem Bekannten bei der Probefahrt nicht aufgefallen.

Bei BMWarchiv.de spuckt die Seite ein Produktionsdatum von 26.03.2007 aus.


Btw. was fährst du jetzt?
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Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon Calimero » 27.08.2015, 18:35

Dann hast Du ja glücklicherweise schon Eine ohne den BKV. ThumbUP
Viel Spass damit !
Calimero
 

Re: Umstieg von R zu GS

Beitragvon Roadslug » 28.08.2015, 06:42

FreeCruiser hat geschrieben:Ich meine etwas gelesen zu haben, das die 1200er ab Modelljahr 2007 keinen Bremskraftverstärker mehr haben....
Genau so ist es. Die R1150-Typen waren die letzten mit dem elektrischen Bremskraftverstärker. Mit der Einführung der R1200 GS ab Modelljahr 2004 wurde auf den schwer zu dosierenden Bremskraftverstärker verzichtet und damit hatte auch das lästige Pfeifen bei betätigen der Bremse ein Ende.

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